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VMware Workstation ermöglicht die Installation und Nutzung verschiedener Betriebssysteme als Virtuelle Maschinen unter einem gemeinsamen Host. Als Hostsystem eignet sich hervorragend Linux... VMware Workstation ist extrem leistungsfähig, und die Möglichkeiten damit sind sehr weitreichend. Jedoch - oder gerade deswegen - ist es keine Open-Source-Anwendung, sondern ein kommerzielles Produkt, welches bei VMware erworben werden kann. Die Einrichtung einer VMware Workstation wird hier anhand einer Windows 2000 Professional Installation gezeigt. Als erstes muss VMware installiert werden. Zum Testen kann eine für 30 Tage gültige Evaluationsversion bei VMware heruntergeladen werden. Unter Gentoo-Linux reicht dafür auch ein emerge vmware-workstation. Nach Zahlung der entsprechenden Lizenzgebühr ist VMware unbegrenzt freigeschaltet.Für Debian hilft dieser Tipp weiter! Nach erfolgter Installation VMware starten mit /etc/init.d/vmware start - oder automatisch beim Systemstart mit rc-update add vmware defaultSollte VMware trotz erfolgter Konfiguration mit /opt/vmware/bin/vmware-config.pl eine entsprechende Fehlermeldung bringen (dass keine Konfiguration vorhanden sei), genügt es evtl. die Datei /etc/vmware/not_configured zu löschen (als root).Die eigentliche GUI von VMware wird dann mit /opt/vmware/bin/vmware & gestartet.
![]() Um eine neue "Virtuelle Maschine" zu installieren, klickt man auf "New Virtual Machine": ![]() Für die bekannteren Betriebssysteme gibt es bereits voreingestellte Konfigurationen. Für das in diesem Beispiel verwendete Windows 2000 ebenfalls, also gehts mit "Typical" weiter. ![]() Speziellere Auswahl - und die Auswahl eines Namens: ![]() Als nächstes folgt die Einstellung für ein eventuell vorhandenes Netzwerk: ![]() Das "Bridged Network" ist die wohl am meisten gebräuchlichste Variante. Hier bekommt die VM eine eigene IP-Adresse zugewiesen, die allerdings im gleichen Subnetz wie die des Hosts sein muss. Beispiel: Hat der Host die IP 192.168.0.5, so könnte die VM etwa die IP 192.168.0.6 haben. ![]() Als nächstes folgt die Einstellung der virtuellen Festplattengröe (unter VMware ist das eine Datei!). Die maximale Größe dieser Datei (und ob sie in 2 GB große Teile gesplittet werden muss) hängt in erster Linie vom verwendeten Dateisystem ab (und wie viel Platz die reale HD noch hat). Beim ext3-Unixfilesystem liegt die maximale Dateigröße bei 16 TB... ![]() Nun ist die VM zum ersten Booten bereit :) Sollte während des Bootens die Betriebssystem-Boot-CD nicht gestartet werden, muss evtl. das CD-Laufwerk der VM auf "Legacy emulation" umgestellt werden: ![]() ![]() ![]() Das Setup von Windows 2000 wird gestartet... ![]() Mit "Enter" geht's weiter! ![]() Hier kann die (virtuelle) Festplatte partitioniert werden - genau wie eine reale Festplatte! ![]() Der erste Boot von Windows 2000 (unter einem Linux-Host *g*). ![]() Windows 2000 ist vollständig installiert und funktionsfähig. ![]() Für maximale Kompatibilität (hauptsächlich der Grafikkarte) der von VMware emulierten Hardware müssen bei laufender VM noch die VMware-Tools installiert werden. In ähnlicher Weise lassen sich mit VMware auch diverse andere Betriebssysteme (gleichzeitig) nutzen - die dafür evtl. notwendigen Lizenzen vorausgesetzt. Tipps zur Nutzung von VMware gibts auch unter Linux-Tipps |
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